Das Kinderfest „23 Nisan“…

…23. April) ist in der Türkei ein Feiertag. Seinen Anfang hatte dieser Feiertag 1920, als am 23. April das Parlament der neuen Türkei eröffnet wurde. Atatürk, der Staatsgründer, widmete diesen Tag den Kindern. Er ist der älteste Kindertag überhaupt in der Geschichte. An diesem Tag können die Kinder den Sessel des Parlamentsvorsitzenden besetzen und dem Parlament vorstehen, so auch in den Rathäusern der Städte. Die Bürgermeister überlassen für einen Tag ihren Sitz den Kindern.Die UNESCO rief das Jahr 1979 als ein Kinderjahr aus. Seither wird auch der Kindertag „23 Nisan“ international gefeiert (mittlerweile seit 41 Jahren).

23 Nisan Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramınız Kutlu Olsun!

3 Nisan 1920, Türk milletinin iradesini temsil eden Büyük Millet Meclisi’nin açıldığı ve Türk halkının egemenliğini ilân ettiği tarihtir. 23 Nisan, dünyada çocukların sahip olduğu tek bayramdır. UNESCO, 1979 yılını ‘Çocuk Yılı’ ilan edince, ülkemiz 23 Nisan bayramını dünya çocuklarıyla kutlamaya karar verdi . Yıllar geçtikçe bütün dünya çocuklarının kutladığı uluslararası bir bayram haline geldi.

Hierzu gibt es ein schönes Video: www.youtube.com/watch?v=YH8U964dCXo&feature=youtu.be

 

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Folgende Vereine und Organisieren sind beteiligt:

23. April Initiative
Verein zur Förderung des Gedankenguts von Atatürk in Hamburg und Umgebung e.V.
Europäischer Sinop & Regionen Kultur-und sozialer Hilfeverein e.V.
Europäisch-Türkischer Behinderten Verein e.V.
Beşiktaş Hamburg Verein e.V.
European Business Association
Hamburg Fenerbahçe e.V. 2001
Giresun Soğukpınar e.V.
Galatasaray Hamburg e.V.
Hamburg Güvemçepni e.V.
Türkischer Frauen Kultur Verein e.V.
Türkischer Elternbund Hamburg e.V.
Interkultureller Familienverbund e.V.
Verein der Irakischen Turkmenen e.V.
Düğer e.V.
Sivasstämmigen und Sivassport Fanverein Hamburg e.V.
Türkische Gemeinde Hamburg e.V.
Türkischer Lehrerverein in Hamburg e.V.
Heimat- und Fanverein Trabzon e.V.
Türkischer Elternbund Wilhelmsburg e.V.
Norddeutscher Kultur- und Solidaritätsverein aus Tokat e.V.

Update: TGH Vereinsarbeit und Geschäftsbereich in Corona-Zeiten

Aufgrund des Corona-Virus und der damit einhergehenden Ansteckungsgefahr möchte die TGH ihre Mitarbeiter*Innen größtmöglich schützen und dazu beitragen, eine Ausbreitung zu verhindern. Daher wird die TGH für Besucher*Innen in den kommenden Wochen, bis zum 31.Mai 2020, nicht zugänglich sein, um den persönlichen Kontakt auf ein Minimum zu beschränken bzw. zu unterbinden. Unsere Integrationskurse pausieren damit analog ebenfalls. Sobald wir neue Vorgaben erhalten, werden wir diese Veröffentlichen.

Unser Seniorentreff in Billstedt (Liman) bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Beratungen innerhalb unserer Projekte werden sich auf den Kontakt per Telefon und E-Mail beschränken müssen. Inwiefern in den einzelnen Projekten eine persönliche Begegnung mit Sicherheitsvorkehrungen stattfinden kann, ist mit den jeweiligen Projektverantwortlichen abzusprechen. Die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie auf unsere Internetseite, Rubrik “Projekte”.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und halten Sie auf unserer Homepage regelmäßig auf dem Laufenden.

Ihre TGH

Broschüre zum Projekt »Neue Wege – Prävention von Antisemitismus«

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Broschüre, die Sie hier downloaden und in Kürze bei uns in der Printversion lesen können, ist das Ergebnis des Projektes „Neue Wege – Prävention von Antisemitismus“, das wir gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum und der Jüdischen Gemeinde Hamburg durchgeführt haben. Ich spreche allen, die uns bei unserem Engagement gegen Antisemitismus unterstützt haben meinen herzlichen Dank aus.

Das Projekt hat jungen Menschen ermöglicht, in Workshops und Veranstaltungen sowie auf Bildungsreisen über manifeste und latente Formen
des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart kritisch zu reflektieren und eine politische Haltung gegen Antisemitismus zu stärken.
Die Jugendlichen haben nicht nur an Workshops zum Thema Diskriminierung, Flucht und Vertreibung und Verschwörungstheorien sowie diversen Exkursionen teilgenommen, sie haben auch Ausstellungen zum Beispiel über Gustav Oelsner und Anne Frank organisiert, haben durch
die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ geführt, sich in ihrem Umfeld als Multiplikator/-innen engagiert und
jüdische Biographien mit Hamburg Bezug recherchiert.

Besonders fruchtbar war für uns während der Projektzeit – November 2015 bis Ende 2019 – die Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Anne Frank Zentrum und der Jüdischen Gemeinde Hamburg. Die Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum ermöglichte uns, unsere
pädagogischen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Dank der Jüdischen Gemeinde konnten wir die Perspektive der Jüdinnen und
Juden einbeziehen und spannende interreligiöse Gespräche führen.

Antisemitismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit erstarken, ziehen immer mehr junge Menschen in ihren Bann und bilden den Nährboden für rechtsextremistische und terroristische Gewalt. Wir nehmen Antisemitismus als ein gesamtgesellschaftliches Problem ernst und möchten unsere Projektarbeit auf dem Gebiet der Antisemitismusprävention fortsetzen. Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sehen wir als einen Prozess ohne Endpunkt und möchten sie vor allem innerhalb der türkischen Community in Hamburg weiterführen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

Jakub Wozniak,
Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V

 

Neue-Wege-Pra_vention-von-Antisemitismus-komprimiert

Türkisch Anfänger – A1 Stufe 1- Jetzt Interesse anmelden!

„Selam, ne var ne yok?“ statt

„Hallo, wie gehts?“

Die Türkische Gemeinde in Hamburg möchte zukünftig die türkische Sprache auch Anfängern vermitteln. Angedacht sind Kurse für Anfänger auf dem Niveau A1. Am Ende der Stufe A1 können Sie: Andere begrüßen und sich vorstellen, sehr einfache Unterhaltungen (z.B. über Ihre Herkunft, Familie, Ihren Beruf) führen, Fragen stellen (z.B. in Geschäften, auf der Straße, am Bahnhof, auf dem Flughafen), einfache Wegbeschreibungen geben.

In diesem Kurs lernen Sie in normalem Lerntempo. Der Kurs soll regelmäßig stattfinden und an Folgemodule anknüpfen.

Der Anfängerkurs soll samstags an 7 Terminen stattfinden und einen zeitlichen Umfang von je 3 Stunden beinhalten. Die Kursgebühren betragen pauschal 100 Euro für den kompletten Anfängerkurs inkl. Erfrischungen. Maximale Teilnehmer*Innen: 15

Daher möchte wir das Interesse an solch einem Kursangebot prüfen und bitten Interessierte sich bei uns über das Kontaktformular:https://tghamburg.de/tuerkisch-anfaenger-a1-stufe-1-jetzt-interesse-anmelden/ anzumelden.

Sobald sich ausreichend interessierte Teilnehmer angemeldet haben, würden wir gemeinsam den Starttermin und die Uhrzeit vereinbaren.

Jetzt Interesse anmelden

Kein Schlussstrich NSU

Neujahrsempfang mit Bürgermeister Dr. Tschentscher

Mehr als 200 Gäste waren am Sonntag, den 02.02.2020 der Einladung der Türkischen Gemeinde in Hamburg zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Hospitalstraße in Altona gefolgt.

Darunter auch Frau Yonca Sunel, Generalkonsulin im Generalkonsulat der Republik Türkei in Hamburg. Als Ehrengast konnte der erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher, gewonnen werden.

Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg, betonte bei seiner Begrüßung die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der TGH, die mit ihrem Know-How wichtiger Motor für die Integration in Hamburg ist: „Hamburg braucht mehr Unterstützung im ehrenamtlichen Bereich, denn die Verwirklichung von Integration und sozialer Teilhabe benötigt feste Strukturen, die ehrenamtlichen Organisationen die notwendige Kontinuität bei ihrer wichtigen Arbeit geben. In Kürze finden die Wahlen zur 22. Bürgerschaft statt. Daher möchten auch wir neben unserer Community auch alle Hamburgerinnen und Hamburg dazu auffordern, von ihrem Recht zu wählen Gebrauch zu machen. Rechtspopulistische und in großen Teilen rechtsextreme Parteien darf es weder in der Hamburgischen Bürgerschaft, noch in einem anderen Parlament geben.“

Nach den Grußworten des Vorsitzenden Murat Kaplan, folgte die Rede des Ehrengastes Dr. Peter Tschentscher. Der Bürgermeister hatte die wichtigen Themen rund um die Stärkung des Ehrenamtes aufgegriffen und abermals betont:

„In der Türkischen Gemeinde Hamburg engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Das ist ein wichtiger Einsatz für unser Gemeinwesen und für ein vielfältiges Hamburg. Türkischstämmige Hamburgerinnen und Hamburger sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft“.

Nach den Wortbeiträgen beider Redner hatte die TGH drei Fragen vorbereitet, die sie dem Bürgermeister stellten. In einer „Frage- Antwort-Runde“ fragte Murat Kaplan nach der Etablierung eines NSU- Untersuchungsausschusses auch im Tatortland Hamburg und ob der Doppelpass nicht auch möglich für Menschen wäre, die schon lange in Deutschland leben. Auch über die Möglichkeit einer Städtepartnerschaft mit einer Stadt in der Türkei wurde gesprochen.

Anschließend präsentieren Murat Kaplan alle Mitgliedsvereine der TGH, in dem die jeweiligen Vorsitzenden an der Seite des Bürgermeisters Platz nehmen durften. Die Mitgliedsvereine der TGH aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport leisten in Hamburg einen wertvollen Beitrag für ein lebendiges und weltoffenes Tor zur Welt.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto nahm sich Bürgermeister Dr. Tschentscher noch viel Zeit, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Bürgerschaftswahlen 2020: Wir gratulieren !

Die Türkische Gemeinde in Hamburg freut sich über alle demokratisch gesinnten Gewählten. Ebenfalls ist erfreulich, dass die Wahlbeteiligung deutlich anstieg. Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber 2015 von 56,5 auf 63,2 Prozent an. Dies zeigt, dass die Hamburger*Innen ein starkes Interesse daran haben, was zukünftig in der Hamburgischen Bürgerschaft geschieht.

 

Die TGH möchte in der kommenden Legislaturperiode das politische Geschehen konstruktiv begleiten und den Gewählten Abgeordneten mit Rat zur Seite stehen.

04.-05.04.20: Kein Schlussstrich NSU

Wir laden Sie herzliche ein zu unserem Workshop

Kein Schlussstrich NSU

Samstag und Sonntag, 4. – 5. April 2020 │ Ort: TGH, Hospitalstr. 111, 22767 Hamburg (Erdgeschoss)

Workshop „Kein Schlussstrich NSU“ geleitet von Dr. Yaşar Aydın (TGH, Evangelische Hochschule Hamburg).

Im Workshop behandeln wir die NSU-Mordserie im Kontext des Rechtsextremismus in Deutschland. Der NSU und seine Mordserie ist sowohl ein Höhepunkt als auch Ergebnis des Rechtextremismus in Deutschland. Vor diesem Hintergrund thematisieren wir die Geschichte und Gegenwart sowie Ursachen und Folgen des Rechtsextremismus in Deutschland – mit einem zentralen Fokus auf die NSU-Mordserie.

Das Lernziel des Workshops besteht darin, Einblick in die Formen, Ursachen und Folgen des Rechtsextremismus zu gewinnen, um u.a. rechtsextremistische Tendenzen früh erkennen zu können. Die mehrdimensionale Auseinandersetzung mit NSU soll zugleich der Vernetzung und Stärkung der Handlungsfähigkeit gegen Rechtsextremismus beitragen. Siehe dazu auch das Programm. Anmeldung unter: yasar.aydin@tghamburg.de

Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist mit Getränken und Buffet gesorgt

zum Workshop-Programm (PDF)

Zur Veranstaltung anmelden

Kein Schlussstrich NSU

Neuer TGH Vorstand gewählt

Am 25.11.2018 fand die Mitgliederversammlung der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) mit den Delegierten der 24 Mitgliedsorganisationen statt. Der amtierende Vorstand stellte den Delegierten seine vielfältige Arbeit vor. Die Delegierten zeigten sich äußerst zufrieden mit den vielen Initiativen und Projekten der Türkischen Gemeinde. Besondere  Anerkennung erhielt der Vorstand für die positive wirtschaftliche Entwicklung der TGH.

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. neu gewählt. Für den Vorsitz kandidierte Murat Kaplan. Die Auszählung der Stimmen ergab eine große Mehrheit für Herrn Kaplan, der damit in das Amt des Vorsitzenden des Vorstandes gewählt wurde. Ferner fanden die Wahlgänge für sein zukünftiges Vorstandsteam statt. Der Vorstand besteht künftig aus den folgenden Personen:

Vorsitzender: Murat Kaplan

Stellv. Vorsitzende :  Şenay Kaya; Aslıhan Yeşilkaya

Kassenwart:  Aydın Yıldız

Beisitzer:  Filiz Bayram; İlhan Ayhan; Ramazan Gültekin; Destan Işgör; Berk Diren Tomanbay;

Ersatzmitglieder
für den Vorstand:   Şuayip Karakuş, Arslan Güҫoglu

Kontrollrat:   Dr. Burcu Özdirik, Ali Kurtuldu, Olgay Şadak, Nurdan Kaya, Azmi Akgül

Folgende Organisationen haben die Mitgliedschaft in der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. beantragt und wurden durch die Stimmen der Delegierten aufgenommen:

  • Bund Türkischer Journalisten (Hamburg Türk Basın Birligi e.V.)
  • Hamburger Sivas Verein (Hamburg Sivas Düger e.V.)

Nach der Verkündung der Wahlergebnisse bedankte sich Herr Kaplan bei den Delegierten für das Vertrauen und den großen Rückhalt. Er begrüßte es sehr, dass sich der Vorstand stark verjüngt hat. In der kommenden Amtsperiode werde der neue Vorstand besondere Schwerpunkte auf die Netzwerkarbeit legen. „Ganz besonders freue ich mich über die Beitritte der zwei neuen Mitgliedsorganisationen“ sagte Murat Kaplan, „dies zeigt, dass wir als Hamburger Dachverband gute Arbeit leisten und von der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden.“

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. wird ihre Arbeit im Bereich Soziales und Integration auch in der Zukunft erfolgreich fortsetzen und weiterhin ein starker Partner der Hansestadt Hamburg sein.

Der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.