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Aktuelles

Kandidat*Innen Hearing zur Bundestagswahl- Live streamen!

Heute können Sie unser Kandidat*Innen Hearing zur Bundestagswahl per Zoom streamen:

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Islam und Judentum in Hamburg – Ein interreligiöses Filmprojekt

Zwei Glaubenshäuser, zwei Religionen, ein Drehtag. Moschee und Synagoge, Islam und Judentum. Diese Orte bilden die Kulisse unseres Kurzfilms in Hamburg.
Wir besuchen die Ditib Hamburg Merkez Mescid-i Aksa Moschee und die Synagoge Hohe Weide der jüdischen Gemeinde Hamburg und werfen einen ausführlichen und hochinteressanten Blick hinter die Kulissen beider Gebetshäuser. Wir zeigen mit äußerst informativen Interviews einzelner Akteure der Gemeinden auf, welche Grundprobleme in der Diskussion um Antisemitismus und Rassismus auftreten, wie die Vertreter persönlich damit umgehen und was sie sich für die Zukunft wünschen.
Gefördert wurde das Projekt durch das Landesprogramm „Hamburg. Stadt mit Courage“ der Sozialbehörde Hamburg.

Gedenken an den Todestag von Ramazan Avcı vor 35 Jahren

Vor nunmehr 35 Jahren, Weihnachten 1985, wurde der damals 26-jährige Türke Ramazan Avcı in Hamburg von Skinheads brutal ermordet.
„Dieser Mord wurde zur Initialzündung der Gründung unseres Verbandes, damals unter dem Namen »Bündnis Türkischer Einwanderer« (TGB), erläutert Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (heute TGH).
Ramazan Avcıs Tod ermöglichte etwas, was zu jener Zeit undenkbar schien: die gemeinsame Arbeit ganz unterschiedlicher türkischer Vereine und Interessengruppen. Jenseits aller politischen und weltanschaulichen Unterschiede einte uns damals der gemeinsame Wille, etwas gegen die verbreitete Ausländerfeindlichkeit zu unternehmen.“
Ziel der TGH ist es damals wie heute, gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit und für das friedliche Miteinander aller Bevölkerungsgruppen einzutreten. Die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ führt drastisch vor Augen, dass das Potenzial für ähnlich motivierte Verbrechen nach wie vor in der Gesellschaft vorhanden ist.

Aydin Yildiz, Kassenwart der TGH, verdeutlicht bei einer weiteren ermordeten Person, dem Familienvater Süleyman Tasköprü aus Hamburg-Altona, der im Sommer 2001 vom NSU ermordet wurde, die Notwendigkeit der Aufarbeitung:

„Hamburg ist das einzige Bundesland, in dem ein NSU-Verbrechen verübt wurde, jedoch keinen Untersuchungsausschuss eingesetzt hat. Damit bleibt Hamburg das letzte Bundesland, das sich dieser Aufklärungsbemühung weiterhin verweigert. Dabei steht im Koalitionsvertrag der rotgrünen Regierung geschrieben: „Auch der Mord an Süleyman Tasköprü wirft bis heute Fragen auf und hat Narben in unserer Stadt hinterlassen“. Folgerichtig müsste der nächste Satz die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses ankündigen, um jene Fragen endlich zu beantworten. Dies bleibt jedoch unerwähnt.“

Der Vorstand der TGH fordert, dass Hamburg nachzieht und einen Untersuchungsausschuss einsetzt. Die eingesetzten Untersuchungsausschüsse in anderen Bundesländern konnten die Hamburger Fragen nicht klären. Damit muss Hamburg seiner Verantwortung endlich gerecht werden. Auch müsse es in Hamburg mehr Projekte geben, die dem Rassismus und Antisemitismus begegnen. Die TGH hält die Präventive Aufklärungsarbeit für geboten. Ein beantragtes Projekt der TGH zur Prävention von Rassismus und Antisemitismus beim Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ erfuhr im vergangenen Jahr jedoch eine Absage. Für die TGH unbegreiflich.

Dennoch arbeitet die TGH mit ihren 26 Mitgliedsvereinen und Initiativen unermüdlich gegen die Fremdenfeindlichkeit, weil weder Antisemitismus noch Rassismus haltmachen. Insbesondere nicht in den derzeit schwierigen Zeiten.

Der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.

Türkische Gemeinde in Hamburg unterzeichnet Charta der Vielfalt

Hamburg, 13.11.2020 – Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) unterzeichnet die Charta der Vielfalt und setzt sich sichtbar für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.

Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt setzt die Türkische Gemeinde in Hamburg ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt und signalisiert die Wertschätzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

„Unsere Arbeitswelt wandelt sich stetig“, sagt Murat Kaplan, Vorsitzender der TGH. „Durch unseren Einsatz für Vielfalt gelingt uns die Anpassung an gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen wie die Globalisierung, den demographischen Wandel und sinkende Erwerbstätigenzahlen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt positionieren wir uns nun klar gegenüber unseren Mitarbeitenden, unseren Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnerinnen und –partnern und Zuwendungsgeberinnen und – gebern.“

Jakub Wozniak, Geschäftsführer der TGH: „Vielfalt ist für die TGH kein leerer Begriff, sondern wird von ihr täglich gelebt. Unsere Mitarbeitenden kommen aus der ganzen Welt und doch sind wir eines- Hamburgerinnen und Hamburger. Wir profitieren von vielfältigen Talenten und lernen voneinander, lernen wir doch so die ganze Welt kennen.“

Sich für Vielfalt einzusetzen und sie zu nutzen, ist heute wichtiger denn je. In ihr schlummert ein erhebliches Potential, schließlich ist unsere Gesellschaft heute vielfältiger und differenzierter als jemals zuvor. Um dieses Potential zu nutzen, müssen wir für einen wertschätzenden Umgang miteinander einstehen – entgegen einiger Stimmen aus Politik und Gesellschaft“, sagt Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V. „Dies gilt auch in der Arbeitswelt. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt zeigen Organisationen klar, dass Sie Vielfalt in der Arbeitswelt fördern und so den Weg für innovative Lösungen und produktivere Ansätze fördern.“

Diversity Management ist ein Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die die Organisation steht.

Hintergrund

Die Türkische Gemeinde in Hamburg ist ein Dachverband von aktuell 26 Einzelvereinen, Gruppen und Initiativen, die im Bereich Soziales und Integration aktiv sind. Die TGH ist bunt und pflegt einen friedvollen Umgang miteinander, Toleranz, Freiheit und Weltoffenheit.

Weitere Informationen zur Türkischen Gemeinde in Hamburg unter www.tghamburg.de

Kontakt

Jakub Wozniak, M.A.- Geschäftsführer

Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.

Telefon:040/4136609-13
E-Mail:info@tghamburg.de

 

Weitere Informationen zum Verein Charta der Vielfalt e. V. finden Sie unter: www.charta-der-vielfalt.de.

Türkische Gemeinde in Hamburg anerkannt als Träger der freien Jugendhilfe

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) ist eine überparteiliche und unabhängige Organisation, die sich auf vielfache Weise auch für Kinder und Jugendliche engagiert. Für dieses Aufgabengebiet wurde der Verein jetzt als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

Für den Geschäftsführer der TGH, Jakub Wozniak, ist die gute Nachricht aus dem Sozialbehörde mehr als nur eine formale Sache. „Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung und sehen uns auf unserem Weg der vielfältigen Jugendarbeit bestätigt. Die Anerkennung hilft uns, weiterhin das Ziel einer offenen und pluralistischen Kultur mit Kindern und Jugendlichen zu leben.“
Durch den Anerkennungsbescheid erhielt der Verein die offizielle Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe (§75 SGB VIII in Verbindung mit §22 des Hamburgischen Gesetzes). Rein rechtlich bildet die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe die Basis für eine Reihe von Fördermöglichkeiten durch die Stadt. Auf der Agenda der TGH stehen für die nächste Zukunft Projekte, die der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund dienen. Außerdem sollen Angebote für junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in den Bereichen Antidiskriminierung und Gewaltprävention entstehen.

Auch der Vorsitzende der TGH, Murat Kaplan, ist stolz auf die Anerkennung durch den Jugendhilfeausschuss. „Die Türkische Gemeinde in Hamburg sieht sich längst nicht mehr als Organisation ausschließlich für die Angelegenheiten der Migranten und Migrantinnen, sondern als Teil der vielfältigen Gesellschaft. Die Anerkennung eröffnet uns hier weitere Möglichkeiten des aktiven Mitgestaltens“, so Kaplan

TGH besorgt über Polizeieinsatz in Hamburg- Neustadt

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.  (TGH) zeigt sich besorgt über den Polizeieinsatz in Hamburg- Neustadt. Dabei wurde ein Jugendlicher von mehreren Polizeibeamten erst umstellt und schließlich zu Boden gebracht.

Murat Kaplan, Vorsitzender der TGH, konstatiert betroffen: „Erneut werden wir Zeugen, wie die Polizei in ungehaltener Art und Weise gegen Menschen vorgeht, die weder bewaffnet noch gewaltbereit sind. Der Grund? Das Fahren eines E- Scooters auf dem Gehweg. Statt die Situation zu deeskalieren, wird eingeschüchtert. Der Jugendliche wird angeschrien, von mehreren Polizeibeamten an einer Wandmauer umzingelt und anschließend zu Boden gebracht. Jede polizeiliche Maßnahme muss vorher geprüft werden, ob diese für das Ziel geeignet ist, das mildeste Mittel darstellt und nicht außer Verhältnis zu dem Zweck steht. Hierbei wäre eindeutig ein milderes Mittel zu wählen gewesen. Dieser Vorfall muss untersucht und den Hamburgerinnen und Hamburgern erklärt werden. Die TGH wird diesen Vorfall kritisch verfolgen.“

Der TGH Vorstand

Siebdruck im Gängeviertel – DIY und AGIJ laden euch ein zu einem kreativen Workshop!

Unser Projekt DIY fängt langsam wieder mit face-to-face Veranstaltungen an. Am 8. September treffen wir uns im Gängeviertel (mit Abstand und Maske) und wollen wieder kreativ unsere Textilien bedrucken. Wer schon dabei war, weiß wie viel Spaß das eigene Bedrucken von T-Shirts und Taschen macht. Außerdem ist das Gängeviertel ein cooler Ort, den man kennen sollte. Wer Lust hat, meldet sich gern bei uns, denn wir bitten um Anmeldungen.

Hannelore Hoger erhält Otto Mühlschlegel Preis 2020- Preisgeld kommt auch der TGH zugute

Die Film- und Theaterschauspielerin Hannelore Hoger erhält den Otto Mühlschlegel Preis 2020 der Robert-Bosch-Stiftung GmbH. Der Preis würdigt Hannelore Hogers Lebensleistung als Schauspielerin und ihr soziales Engagement für ältere Menschen. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 30.000 €, das zwei Einrichtungen der Altenhilfe in Hamburg zugutekommt.

Das Preisgeld in Höhe von 30.000 € fließt auf Wunsch Hannelore Hogers zu gleichen Teilen an die „Hamburgische Brücke – Gesellschaft für private Sozialarbeit e.V.“ und die „Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V.“. Bei beiden Organisationen steht die Arbeit mit älteren Menschen im Fokus: So engagiert sich die „Türkische Gemeinde“ u.a. dafür, türkischstämmigen Seniorinnen- und Senioren den Zugang zum Gesundheitssystem zu erleichtern, die „Hamburgische Brücke“ hat sich auf Angebote für Demenzbetroffene spezialisiert.

Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH), freut sich über Frau Hogers Wunsch, die TGH in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit zu unterstützen: „Die Unterstützung von Seniorinnen und Senioren liegt der TGH sehr am Herzen. Insbesondere in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, wie schutzbedürftig unsere Seniorinnen und Senioren sind. Seit Mitte März mussten in Hamburg Seniorentreffs schließen. Die Corona- Verordnung der Stadt Hamburg hat mit der Schließung den Personenkreis als Risikogruppe besonders geschützt. Dies führte zur Isolation in den eigenen vier Wänden. Persönliche Begegnungen waren nicht mehr möglich. Dabei ist die persönliche Begegnung, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Bürgern, so wichtig. Die Türkische Gemeinde freut sich daher, dass nun auch der Seniorentreff „Liman“ unter der Trägerschaft der TGH in Hamburg- Mitte, wieder öffnen und die persönliche Begegnung wieder stattfinden kann“.

Jakub Wozniak, Geschäftsführer der TGH, knüpft an die Worte von Herrn Kaplan an: “Wir möchten uns neben Frau Hoger und der Robert-Bosch-Stiftung auch bei unserem Projektleiter Herrn Gökhan Konca für seine intensive Arbeit in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit, auch im Projekt „El Ele“, bedanken. Herr Konca führt zusammen, was zusammengehört. Er erleichtert türkischen Seniorinnen und Senioren den Zugang zum Gesundheitssystem“.

Die Türkische Gemeinde in Hamburg wird ihre Bemühungen in diesem wichtigen Bereich zukünftig weiter ausbauen. Sie dankt allen Mitwirkenden und freut sich nun, das Preisgeld dort einzusetzen, wo es benötigt wird: In der Seniorinnen- und Seniorenarbeit.