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Aktuelles

Maßnahmen zur Verhinderung einer schnellen Ausbreitung des Coronavirus

Aufgrund des Corona-Virus und der damit einhergehenden Ansteckungsgefahr möchte die TGH ihre Mitarbeiter*Innen größtmöglich schützen und dazu beitragen, eine Ausbreitung zu verhindern. Daher wird die TGH für Besucher*Innen in den kommenden 14 Tagen, bis zum 29.03.2020, nicht zugänglich sein, um den persönlichen Kontakt auf ein Minimum zu beschränken bzw. zu unterbinden. Unsere Integrationskurse pausieren damit analog ebenfalls für die kommenden 14 Tage. Unser Seniorentreff in Billstedt (Liman) bleibt bis zum 30. April 2020 geschlossen. Beratungen innerhalb unserer Projekte werden sich auf den Kontakt per Telefon und E-Mail beschränken müssen. Die jeweiligen Kontaktdaten können Sie unserer Homepage entnehmen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und halten Sie auf unserer Homepage regelmäßig auf dem Laufenden.

Ihre TGH

Broschüre zum Projekt »Neue Wege – Prävention von Antisemitismus«

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Broschüre, die Sie hier downloaden und in Kürze bei uns in der Printversion lesen können, ist das Ergebnis des Projektes „Neue Wege – Prävention von Antisemitismus“, das wir gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum und der Jüdischen Gemeinde Hamburg durchgeführt haben. Ich spreche allen, die uns bei unserem Engagement gegen Antisemitismus unterstützt haben meinen herzlichen Dank aus.

Das Projekt hat jungen Menschen ermöglicht, in Workshops und Veranstaltungen sowie auf Bildungsreisen über manifeste und latente Formen
des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart kritisch zu reflektieren und eine politische Haltung gegen Antisemitismus zu stärken.
Die Jugendlichen haben nicht nur an Workshops zum Thema Diskriminierung, Flucht und Vertreibung und Verschwörungstheorien sowie diversen Exkursionen teilgenommen, sie haben auch Ausstellungen zum Beispiel über Gustav Oelsner und Anne Frank organisiert, haben durch
die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ geführt, sich in ihrem Umfeld als Multiplikator/-innen engagiert und
jüdische Biographien mit Hamburg Bezug recherchiert.

Besonders fruchtbar war für uns während der Projektzeit – November 2015 bis Ende 2019 – die Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Anne Frank Zentrum und der Jüdischen Gemeinde Hamburg. Die Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum ermöglichte uns, unsere
pädagogischen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Dank der Jüdischen Gemeinde konnten wir die Perspektive der Jüdinnen und
Juden einbeziehen und spannende interreligiöse Gespräche führen.

Antisemitismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit erstarken, ziehen immer mehr junge Menschen in ihren Bann und bilden den Nährboden für rechtsextremistische und terroristische Gewalt. Wir nehmen Antisemitismus als ein gesamtgesellschaftliches Problem ernst und möchten unsere Projektarbeit auf dem Gebiet der Antisemitismusprävention fortsetzen. Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sehen wir als einen Prozess ohne Endpunkt und möchten sie vor allem innerhalb der türkischen Community in Hamburg weiterführen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

Jakub Wozniak,
Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V

 

Neue-Wege-Pra_vention-von-Antisemitismus-komprimiert

Neujahrsempfang mit Bürgermeister Dr. Tschentscher

Mehr als 200 Gäste waren am Sonntag, den 02.02.2020 der Einladung der Türkischen Gemeinde in Hamburg zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Hospitalstraße in Altona gefolgt.

Darunter auch Frau Yonca Sunel, Generalkonsulin im Generalkonsulat der Republik Türkei in Hamburg. Als Ehrengast konnte der erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher, gewonnen werden.

Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg, betonte bei seiner Begrüßung die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der TGH, die mit ihrem Know-How wichtiger Motor für die Integration in Hamburg ist: „Hamburg braucht mehr Unterstützung im ehrenamtlichen Bereich, denn die Verwirklichung von Integration und sozialer Teilhabe benötigt feste Strukturen, die ehrenamtlichen Organisationen die notwendige Kontinuität bei ihrer wichtigen Arbeit geben. In Kürze finden die Wahlen zur 22. Bürgerschaft statt. Daher möchten auch wir neben unserer Community auch alle Hamburgerinnen und Hamburg dazu auffordern, von ihrem Recht zu wählen Gebrauch zu machen. Rechtspopulistische und in großen Teilen rechtsextreme Parteien darf es weder in der Hamburgischen Bürgerschaft, noch in einem anderen Parlament geben.“

Nach den Grußworten des Vorsitzenden Murat Kaplan, folgte die Rede des Ehrengastes Dr. Peter Tschentscher. Der Bürgermeister hatte die wichtigen Themen rund um die Stärkung des Ehrenamtes aufgegriffen und abermals betont:

„In der Türkischen Gemeinde Hamburg engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Das ist ein wichtiger Einsatz für unser Gemeinwesen und für ein vielfältiges Hamburg. Türkischstämmige Hamburgerinnen und Hamburger sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft“.

Nach den Wortbeiträgen beider Redner hatte die TGH drei Fragen vorbereitet, die sie dem Bürgermeister stellten. In einer „Frage- Antwort-Runde“ fragte Murat Kaplan nach der Etablierung eines NSU- Untersuchungsausschusses auch im Tatortland Hamburg und ob der Doppelpass nicht auch möglich für Menschen wäre, die schon lange in Deutschland leben. Auch über die Möglichkeit einer Städtepartnerschaft mit einer Stadt in der Türkei wurde gesprochen.

Anschließend präsentieren Murat Kaplan alle Mitgliedsvereine der TGH, in dem die jeweiligen Vorsitzenden an der Seite des Bürgermeisters Platz nehmen durften. Die Mitgliedsvereine der TGH aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport leisten in Hamburg einen wertvollen Beitrag für ein lebendiges und weltoffenes Tor zur Welt.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto nahm sich Bürgermeister Dr. Tschentscher noch viel Zeit, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Bürgerschaftswahlen 2020: Wir gratulieren !

Die Türkische Gemeinde in Hamburg freut sich über alle demokratisch gesinnten Gewählten. Ebenfalls ist erfreulich, dass die Wahlbeteiligung deutlich anstieg. Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber 2015 von 56,5 auf 63,2 Prozent an. Dies zeigt, dass die Hamburger*Innen ein starkes Interesse daran haben, was zukünftig in der Hamburgischen Bürgerschaft geschieht.

 

Die TGH möchte in der kommenden Legislaturperiode das politische Geschehen konstruktiv begleiten und den Gewählten Abgeordneten mit Rat zur Seite stehen.

Neuer TGH Vorstand gewählt

Am 25.11.2018 fand die Mitgliederversammlung der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) mit den Delegierten der 24 Mitgliedsorganisationen statt. Der amtierende Vorstand stellte den Delegierten seine vielfältige Arbeit vor. Die Delegierten zeigten sich äußerst zufrieden mit den vielen Initiativen und Projekten der Türkischen Gemeinde. Besondere  Anerkennung erhielt der Vorstand für die positive wirtschaftliche Entwicklung der TGH.

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. neu gewählt. Für den Vorsitz kandidierte Murat Kaplan. Die Auszählung der Stimmen ergab eine große Mehrheit für Herrn Kaplan, der damit in das Amt des Vorsitzenden des Vorstandes gewählt wurde. Ferner fanden die Wahlgänge für sein zukünftiges Vorstandsteam statt. Der Vorstand besteht künftig aus den folgenden Personen:

Vorsitzender: Murat Kaplan

Stellv. Vorsitzende :  Şenay Kaya; Aslıhan Yeşilkaya

Kassenwart:  Aydın Yıldız

Beisitzer:  Filiz Bayram; İlhan Ayhan; Ramazan Gültekin; Destan Işgör; Berk Diren Tomanbay;

Ersatzmitglieder
für den Vorstand:   Şuayip Karakuş, Arslan Güҫoglu

Kontrollrat:   Dr. Burcu Özdirik, Ali Kurtuldu, Olgay Şadak, Nurdan Kaya, Azmi Akgül

Folgende Organisationen haben die Mitgliedschaft in der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. beantragt und wurden durch die Stimmen der Delegierten aufgenommen:

  • Bund Türkischer Journalisten (Hamburg Türk Basın Birligi e.V.)
  • Hamburger Sivas Verein (Hamburg Sivas Düger e.V.)

Nach der Verkündung der Wahlergebnisse bedankte sich Herr Kaplan bei den Delegierten für das Vertrauen und den großen Rückhalt. Er begrüßte es sehr, dass sich der Vorstand stark verjüngt hat. In der kommenden Amtsperiode werde der neue Vorstand besondere Schwerpunkte auf die Netzwerkarbeit legen. „Ganz besonders freue ich mich über die Beitritte der zwei neuen Mitgliedsorganisationen“ sagte Murat Kaplan, „dies zeigt, dass wir als Hamburger Dachverband gute Arbeit leisten und von der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden.“

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. wird ihre Arbeit im Bereich Soziales und Integration auch in der Zukunft erfolgreich fortsetzen und weiterhin ein starker Partner der Hansestadt Hamburg sein.

Der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.

Türkische Gemeinde in Hamburg nun nach AZAV zertifiziert

Im November 2018 wurde die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) von der ZERTPUNKT GmbH mit der AZAV Trägerzulassung zertifiziert. Durch diese Zertifizierung nach AZAV („Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“) sollen Arbeitssuchende durch geförderte Weiterbildung besser in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Ziel der AZAV ist es, die Qualität von Weiterbildungsangeboten für Arbeitssuchende sicherzustellen und so die Leistungsfähigkeit und die Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig zu verbessern. Jeder Träger und jedes Unternehmen, das solche Fortbildungen anbieten möchte, benötigt eine Trägerzertifizierung nach AZAV. Die Qualifikation eines nach AZAV zertifizierten Betriebes ist zeitlich begrenzt und wird einmal pro Jahr überprüft.

Diese Zertifizierung bedeutet, dass sich die Türkische Gemeinde in Hamburg einer verpflichtenden Prüfung anhand festgelegter Kriterien unterzogen hat. Somit ist unser Betrieb nun als Institution anerkannt, welche die Voraussetzungen für Kurse zur Aus- und Weiterbildung von Arbeitssuchenden erfüllt. Diese können so zusätzliche Qualifikationen erlangen und den Wiedereinstieg in das Berufsleben mit besseren Voraussetzungen schaffen.

Dazu Jakub Wozniak, Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde in Hamburg: „Ich freue mich ganz besonders über diese Zertifizierung, denn dadurch können wir zukünftig einen Beitrag zu einer hoffentlich erfolgreichen Arbeitssuche leisten. Außerdem zeugt diese Zertifizierung über die hohe Qualität unseres Geschäftsbereiches. Damit können wir mit voller Elan in das kommende Jahr starten und die ersten Konzepte für Arbeitsmarktmaßnahmen entwerfen.“

Jeden Donnerstag – Gesprächsrunden Von Sprachbrücke-Hamburg E.V

Plätze frei-Gesprächsrunde für erwachsene Zuwanderer in deutscher Sprache
Jeden Donnerstasg 13:30-14:30 Uhr

Die Gesprächsrunden von Sprachbrücke-Hamburg e.V. sind anders als Lernen in der Schule: Sie richten sich an erwachsene Zuwanderer, die ihre Deutschkenntnisse praxisnah anwenden und vertiefen möchten. In kleinen Gruppen von maximal 10 Teilnehmern unterhalten wir uns zum Beispiel über Hamburg, Kultur oder Alltägliches und machen gemeinsame Ausflüge, die zum Thema passen.

Kommen Sie einfach vorbei oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. E-Mail:

kontakt@sprachbruecke-hamburg.de
Telefon: 040 – 28 47 89 98
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