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Neuer TGH Vorstand gewählt

Am 25.11.2018 fand die Mitgliederversammlung der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) mit den Delegierten der 24 Mitgliedsorganisationen statt. Der amtierende Vorstand stellte den Delegierten seine vielfältige Arbeit vor. Die Delegierten zeigten sich äußerst zufrieden mit den vielen Initiativen und Projekten der Türkischen Gemeinde. Besondere  Anerkennung erhielt der Vorstand für die positive wirtschaftliche Entwicklung der TGH.

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. neu gewählt. Für den Vorsitz kandidierte Murat Kaplan. Die Auszählung der Stimmen ergab eine große Mehrheit für Herrn Kaplan, der damit in das Amt des Vorsitzenden des Vorstandes gewählt wurde. Ferner fanden die Wahlgänge für sein zukünftiges Vorstandsteam statt. Der Vorstand besteht künftig aus den folgenden Personen:

Vorsitzender: Murat Kaplan

Stellv. Vorsitzende :  Şenay Kaya; Aslıhan Yeşilkaya

Kassenwart:  Aydın Yıldız

Beisitzer:  Filiz Bayram; İlhan Ayhan; Ramazan Gültekin; Destan Işgör; Berk Diren Tomanbay;

Ersatzmitglieder
für den Vorstand:   Şuayip Karakuş, Arslan Güҫoglu

Kontrollrat:   Dr. Burcu Özdirik, Ali Kurtuldu, Olgay Şadak, Nurdan Kaya, Azmi Akgül

Folgende Organisationen haben die Mitgliedschaft in der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. beantragt und wurden durch die Stimmen der Delegierten aufgenommen:

  • Bund Türkischer Journalisten (Hamburg Türk Basın Birligi e.V.)
  • Hamburger Sivas Verein (Hamburg Sivas Düger e.V.)

Nach der Verkündung der Wahlergebnisse bedankte sich Herr Kaplan bei den Delegierten für das Vertrauen und den großen Rückhalt. Er begrüßte es sehr, dass sich der Vorstand stark verjüngt hat. In der kommenden Amtsperiode werde der neue Vorstand besondere Schwerpunkte auf die Netzwerkarbeit legen. „Ganz besonders freue ich mich über die Beitritte der zwei neuen Mitgliedsorganisationen“ sagte Murat Kaplan, „dies zeigt, dass wir als Hamburger Dachverband gute Arbeit leisten und von der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden.“

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. wird ihre Arbeit im Bereich Soziales und Integration auch in der Zukunft erfolgreich fortsetzen und weiterhin ein starker Partner der Hansestadt Hamburg sein.

Der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.

Türkische Gemeinde in Hamburg nun nach AZAV zertifiziert

Im November 2018 wurde die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) von der ZERTPUNKT GmbH mit der AZAV Trägerzulassung zertifiziert. Durch diese Zertifizierung nach AZAV („Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“) sollen Arbeitssuchende durch geförderte Weiterbildung besser in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Ziel der AZAV ist es, die Qualität von Weiterbildungsangeboten für Arbeitssuchende sicherzustellen und so die Leistungsfähigkeit und die Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig zu verbessern. Jeder Träger und jedes Unternehmen, das solche Fortbildungen anbieten möchte, benötigt eine Trägerzertifizierung nach AZAV. Die Qualifikation eines nach AZAV zertifizierten Betriebes ist zeitlich begrenzt und wird einmal pro Jahr überprüft.

Diese Zertifizierung bedeutet, dass sich die Türkische Gemeinde in Hamburg einer verpflichtenden Prüfung anhand festgelegter Kriterien unterzogen hat. Somit ist unser Betrieb nun als Institution anerkannt, welche die Voraussetzungen für Kurse zur Aus- und Weiterbildung von Arbeitssuchenden erfüllt. Diese können so zusätzliche Qualifikationen erlangen und den Wiedereinstieg in das Berufsleben mit besseren Voraussetzungen schaffen.

Dazu Jakub Wozniak, Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde in Hamburg: „Ich freue mich ganz besonders über diese Zertifizierung, denn dadurch können wir zukünftig einen Beitrag zu einer hoffentlich erfolgreichen Arbeitssuche leisten. Außerdem zeugt diese Zertifizierung über die hohe Qualität unseres Geschäftsbereiches. Damit können wir mit voller Elan in das kommende Jahr starten und die ersten Konzepte für Arbeitsmarktmaßnahmen entwerfen.“

Hausmeister / Gebäudemanager (m/w)

Türkische Gemeinde in Hamburg
und Umgebung e.V.
Hamburg ve Çevresi Türk Toplumu

 

Hausmeister / Gebäudemanager (m/w)

 

 

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) ist ein pluralistischer Verband, der sich für die Interessen der Hamburger Migrantinnen und Migranten einsetzt. Darüber hinaus ist die TGH einer der größten Träger von Integrationskursen in Hamburg. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine/n

Hausmeister / Gebäudemanager (m/w)

mit einem Arbeitsumfang von 10 Stunden/ Woche auf geringfügiger Basis

Die Stelle umfasst folgende Aufgabenbereiche:

  • Handwerkliche Tätigkeiten (einfache Reparaturen und Instandhaltungen)
  • Vorbereitung und technische Betreuung von Veranstaltungen (Saal vorbereiten, Bestuhlung, Soundanlage)
  • Einkäufe tätigen (Getränke, Bürobedarf etc.)
  • Winterdienst
  • Allgemeine Unterstützung des Kursbetriebs und des Büroalltags

Wir erwarten:

  • handwerkliches Geschick
  • Zuverlässigkeit und körperliche Belastbarkeit
  • selbständige Arbeitsweise
  • Bereitschaft, Saalbuchungen und Schlüsselübergaben an unsere Mitgliedsvereine zu übernehmen und auch mal am Abend oder an den Wochenenden unsere Mitgliedsvereine bei Veranstaltungsvorbereitungen zu unterstützen
  • türkische Sprachkenntnisse wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Verband
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem interkulturellen Team

Rückfragen beantwortet Ihnen unser Geschäftsführer Herr Jakub Wozniak,

Tel.: 040-4136609-13 oder per E-Mail: jakub.wozniak@tghamburg.de

Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

bis zum 15.Juni 2018 an:

jakub.wozniak@tghamburg.de

oder per Post an

Türkische Gemeinde in Hamburg

und Umgebung e.V.

Hospitalstraße 111

22767 Hamburg

Infoversaltung des Auswärtigen Amtes

13.10.2017: Fachgespräch in der TGH zum Thema Einbürgerung in Hamburg für eine Delegationsgruppe aus Mitteleuropa, die auf Einladung des Auswärtigen Amtes an einer Informationsreise zum Thema „Migration, Integration und Flucht“ teilgenommen haben: (englischsprachig):
„Naturalization in Hamburg“

Nach der Begrüßung und Vorstellungsrunde haben Tülin Akkoç (Projektleitung) und Aramak Erk, Koordinatorin für die iranische und afghanische Community den Teilnehmer*innen die Hamburger Einbürgerungskampagne vorgestellt. Danach haben sie gemeinsam mit den Teilnehmer*innen die Vorteile und Rechte der deutschen Staatsbürgerschaft aufgezeigt. Anschließen wurden die rechtlichen Voraussetzungen der Einbürgerung in Deutschland vorgestellt sowie die aktuelle Regelung zur doppelten Staatsbürgerschaft näher vorgestellt.

 

 

Im

 

 Anschluß wurden Fragen der Teilnehmer beantwortet und verschiedene Aspekte gemeinsam diskutiert. Eine Frage einer Teilnehmerin aus der Slowakei war beispielsweise, warum in Deutschland für die Einbürgerung bzgl. der Deutschkenntnisse nur B1 erforderlich sei und dass es ja im Vergleich zu anderen Ländern relativ einfach ist. Tülin

Akkoç hatte erklärt, dass es sein kann, vielleicht für Akademiker oder Schnell-

Le

rner es einfach erscheint, den Deutschtest mit B1 zu bestehen, aber es dennoch nicht zu unte rschätzen sei. Es gibt viele, für die das eine große Herausforderung ist, zumal es auch Fälle gibt, die in ihrer Schule nicht ausreichend oder vielleicht überhaupt nicht zur Schule gegangen sind. Auch von Analphabeten wird dieses Zertifikat in der Regel erwartet. Zudem reicht nicht nur das B1-Niveau des Sprechens aus, sondern eben auch die gramm

atikalischen

Anforderungen.

Zudem wurden die Projektvertreterinnen gefragt, welches Interesse eine Stadt haben könnte, dieses Thema zu fördern. Die Teilnehmer konnten zunächst nicht nachvollziehen, warum eine Stadt ihre ausländischen Einwohner durch eine solche großangelegte

Einbürgerung-Kampagne fördert und unterstützt werden, sich einbürgern zu lassen.

Es geht darum, den Menschen, die schon länger in Hamburg und in Deutschland leben, ein Signal zu geben, dass sie hier willkommen sind, dass sie als Mitbürger auch gleiche Rechten (und aber auch Pflichten) haben, wie alle anderen. Nur durch Partizipation kann auch Integration erfolgreich sein.

Infostand beim Lateinamerika-Festival Mixturas

¿Interés en la nacionalidad alemana?

Am 16.09.2017 hat die Diakonie und verikom das Lateinamerika Festival „Mixturas“ organisiert. Neben einem tollen Musik- und Kulturprogramm gab es viele Informationen zu Migrationsfragen. Das Einbürgerungsprojekt „Ich bin Hamburger!“ hatte bei dieser Veranstaltung einen Infostand, der von unserem Kollegen Jaime Cedeño betreut wurde.

Als Koordinator für die lateinamerikanische und spanischsprachige Community im Einbürgerungsprojekt konnte er dabei vielen Einbürgerungsinteressierten alle Fragen rund um das Thema Einbürgerung beantworten. Bei Bedarf natürlich sogar in spanischer Sprache.

Für Fragen oder einen persönlichen Termin können Sie sich bei Herrn Cedeño gerne melden!

Jaime Cedeño
für die lateinamerikanische bzw. spanischsprachige Community
mobil: 0152-343 926 57
jaime.cedeno@tghamburg.de

Fortbildung – Einbürgerungsprojekt

Hamburg hat die höchste Einbürgerungsquote in ganz Deutschland. Das mag auch daran liegen, dass wir in Hamburg engagierte Menschen in der Einbürgerungsbehörde und im Einbürgerungsprojekt „Ich bin Hamburger!“ haben, die gemeinsam im Zusammenspiel von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen aber auch im Zusammenspiel MSO/NGO und Behörde ein gutes Miteinander und eine kontinuierliche u. vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen.
Am 11. Mai 2017 (18:00 – 20.30Uhr) fand in der Türkischen Gemeinde Hamburg die „Schulung für Einbürgerungslotsen, Einbürgerungskoordinatoren und Multiplikatoren zum Thema Einbürgerung“ statt.

Die Fortbildung wurde so konzipiert, dass sowohl neue Einbürgerungslotsen*innen ein gutes Basiswissen vermittelt bekommen u. gleichzeitig auch erfahrene Teammitglieder ihr Wissen auffrischen bzw. neues Wissen vermittelt bekommen.

Die Schulung wurde gemeinsam mit Tülin Akkoç (Leiterin des Einbürgerungsprojektes) und Frau Waltraud Hadler (Referatsleiterin der Einbürgerungsbehörde) durchgeführt.

Mit den Teilnehmer*innen wurden folgende inhaltliche Fragestellungen bearbeitet:
• Was sind die Voraussetzungen für die Einbürgerung? Was sind die Vorteile einer Einbürgerung?
• Warum gibt es die Einbürgerungskampagne? Wie sind die Zahlen der Einbürgerungen in Hamburg im bundesdeutschen Vergleich?
• Wer darf mehr als eine Staatsbürgerschaft haben?
• Was ist der Unterschied zwischen einer Anspruchs – und einer Ermessenseinbürgerung? Was bedeutet „im Ermessen“?
• Wie kann ich als Einbürgerungslotse/ als Multiplikator den Einbürgerungsinteressierten helfen? Worauf ist zu achten?
• Welches „Handwerkszeug“ bekomme ich mit in die Hand, um meine ehrenamtliche Tätigkeit als Einbürgerungslotse

Die rechtlichen Grundlagen zur Einbürgerung wurden zusätzlich anhand von Fallbeispielen erarbeitet.

Zudem wurde für die Ausübung der Tätigkeit als ehrenamtliche/r Einbürgerungslotsen folgende Fragestellungen ausgearbeitet:
• Welche Aufgaben habe ich als Lotse?
• Welche Hürden/ Herausforderungen könnte es in meiner Tätigkeit geben?
• Welche Softskills sollte ich mitbringen?
• Wie kann ich meine Lotsentätigkeit nachweisen?

Einbürgerungslotsen treffen mit dem Bundespräsidenten im Rathaus

Einbürgerungslotsen haben sich am 23.01.2018 mit dem Bundespräsidenten im Rathaus getroffen

Zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs nahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender zusammen mit Bürgermeister Scholz an der 44. Einbürgerungsfeier im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses teil. Er rief die eingebürgerten Deutschen auf, Deutschland aktiv mitzugestalten. Als deutsche Staatsbürger sollten sie sich nun einbringen – „voll und ganz“, sagte Steinmeier. Sie hätten das Recht zu wählen und sich selbst wählen zu lassen und somit ein Mandat zu übernehmen. Beides trage dazu bei, „uns als Gesellschaft zusammenzuführen und Zusammenhalt auf Dauer zu stiften“.

Im Anschluss an den offiziellen Teil haben sich die Teammitglieder des Einbürgerungsprojektes gemeinsam mit den Kollegen*innen aus der Einbürgerungsbehörde mit dem Bundespräsidenten und seiner Frau zum Austausch getroffen.
Der Bundespräsident war nicht nur vom Engagement der Verwaltung und den ehrenamtlichen Einbürgerungslotsen beeindruckt, sondern lobte gleichzeitig die gute Zusammenarbeit zwischen diesen.

„Diese gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit hat sich in den letzten sieben Jahren stetig aufgebaut. Dies geschieht nicht von heute auf

morgen. Es ist ein ständiger Prozess, an dem wir gemeinsam weiter arbeiten“ so Tülin Akkoç, Leiterin des Projektes. Auch die Hürden beim Ausbürgerungsprozess, welche auf Grund der aktuellen Gesetzgebung in vielen Fällen notwendig ist, wurden bei diesem Gespräch angesprochen.

Das Einbürgerungsprojekt „Ich bin Hamburger!“, welches im April 2010 startete, ist ein kultur- und herkunftsübergreifendes Projekt der Türkischen

Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) und begleitet die Einbürgerungsimagekampagne Hamburg. Mein Hafen. Deutschland. Mein Zuhause. der Stadt Hamburg (BASFI) und die Briefoffensive des Ersten Bürgermeisters seit Ende 2011. Es ist ein kostenloses und

niedrigschwelliges Beratungs- und Begleitungsprojekt, in dem hauptamtliche Kollegen_innen sowie über 60 ehrenamtliche Einbürgerungslotsen aus über 20 verschiedenen Herkunftsländern Einbürgerungsinteressierten beim Einbürgerungsprozess unterstützen.

In Hamburg sind im vergangenen Jahr insgesamt rund 5.600 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingebürgert worden. Damit hat Hamburg die höchste Einbürgerungsquote aller Bundesländer. Mit 813 Einbürgerungen im Jahr 2017 liegt Afghanistan noch vor der Türkei (rund 500 Einbürgerungen)

 

Weitere Veranstaltungsberichte zu dem Projekt

Infoversaltung Des Auswärtigen Amtes
Infostand Beim Lateinamerika-Festival Mixturas
Fortbildung – Einbürgerungsprojekt
40. Einbürgerungsfeier

 

Jeden Donnerstag – Gesprächsrunden Von Sprachbrücke-Hamburg E.V

Plätze frei-Gesprächsrunde für erwachsene Zuwanderer in deutscher Sprache
Jeden Donnerstasg 13:30-14:30 Uhr

Die Gesprächsrunden von Sprachbrücke-Hamburg e.V. sind anders als Lernen in der Schule: Sie richten sich an erwachsene Zuwanderer, die ihre Deutschkenntnisse praxisnah anwenden und vertiefen möchten. In kleinen Gruppen von maximal 10 Teilnehmern unterhalten wir uns zum Beispiel über Hamburg, Kultur oder Alltägliches und machen gemeinsame Ausflüge, die zum Thema passen.

Kommen Sie einfach vorbei oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. E-Mail:

kontakt@sprachbruecke-hamburg.de
Telefon: 040 – 28 47 89 98
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