Türkische Gemeinde in Hamburg e.V. eröffnet neue Beratungsstelle für Migrantinnen in Konfliktsituationen

Pressemitteilung

Hamburg, den 25.02.2015

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. eröffnet eine neue Beratungsstelle an ihrem Standort in Altona. Die Ankerstelle ist Anlaufpunkt für alle Migrantinnen zwischen 18 und 27 Jahren, die sich in persönlichen Konfliktsituationen befinden und nur schwer den Weg zu Hilfsangeboten finden. „Wir freuen uns, mit der Ankerstelle eine lang erkannte Lücke im Hamburger Beratungsangebot zu schließen. Frauen erhalten bei uns auf kurzem Wege schnelle und kompetente Unterstützung“, so Dr. Korinna Heimann, Geschäftsführerin der Türkischen Gemeinde in Hamburg e.V.

Hilfesuchende finden hier durch geschultes Personal Unterstützung und Begleitung zu Themen wie Sucht, Flucht-, Gewalterfahrung, familiäre Konfliktlösung und gewaltfreie Erziehung. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und kann telefonisch, persönlich oder per E-Mail erfolgen. Sie wird in den Sprachen Türkisch, Englisch, Arabisch, Französisch und Deutsch angeboten. „Wir bieten zweimal in der Woche eine offene Beratung an: montags von 10-12 Uhr und mittwochs von 14 bis 16 Uhr. Darüber hinaus können telefonisch feste Termine vereinbart werden“, erklärt Charlotte Nendza, Projektleiterin der Beratungsstelle. Begleitet wird die Einzelberatung von Gesprächskreisen und konkreten Fortbildungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Themen.

Bei der langjährigen Arbeit der Türkischen Gemeinde im Bereich Integration und Spracherwerb hatte sich gezeigt, dass viele junge Migrantinnen nicht wissen, an welche Stellen sie sich mit ihren Problemen wenden können oder große Hemmungen haben, den behördlichen Weg einzuschlagen.  Viele Frauen baten die Türkische Gemeinde um Hilfe. Die neue Beratungsstelle komplettiert nun das Angebot der Türkischen Gemeinde. Besucherinnen finden vor Ort aus erster Hand ein niedrigschwelliges Angebot. Gefördert wird das Projekt von Aktion Mensch e.V.

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

 

Charlotte Nendza

Projektleitung

Tel.: 040/4136609-33

charlotte.nendza@tghamburg.de

 

Ayşe Aykuş -Gürsoy

Sozialberaterin
Tel.: 040/4136609-22

a.aykus-guersoy@tghamburg.de

Download: 25.02.15-pm-(aktualisiert)-beratungsstelle-fuer-migrantinnen-in-konfliktsituationen.pdf

Brandkatastrophe in Backnang

Hamburg 11.3.2013

Pressemitteilung

Brandkatastrophe in Backnang

Die Nachricht, dass im schwäbischen Ort Backnang 8 Menschen einer aus der Türkei stammenden Familie in einem Flammeninferno ums Leben gekommen sind, macht uns betroffen und sehr traurig.

Auch wenn es nach den offiziellen Verlautbarungen der Behörden keine Anzeichen auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt, so ist es doch verständlich, wenn Türkei-stämmige Menschen bei einer Brandkatastrophe wie dieser sofort an Mölln und Solingen denken.

Vor diesem Hintergrund ist es doppelt wichtig, dass die Brandursache ohne jeden Restzweifel ermittelt wird; Mutmaßungen helfen nicht weiter, da sie möglicherweise von den tatsächlichen Ursachen ablenken. Was wir gar nicht brauchen können, sind Meldungen, die sich später als falsch erweisen; dann hätten wir eine fatale Parallele zu den NSU-Morden.

Wir hoffen auf akribische Ermittlungen und werden uns die Ergebnisse sehr genau ansehen.

Nebahat Güçlü
(Vorsitzende)

Download: pm_2013-03-11_brandkatastrophe-backnang.pdf

8. März Weltfrauentag

Hamburg 6.3.2013

 Pressemitteilung

Am 8. März ist Weltfrauentag

Es ist traurige Realität, dass die Gleichberechtigung zwar in den Gesetzen gewährleitet und in der Rechtspraxis auch weitgehend durchgesetzt ist, im richtigen Leben aber sind wir davon aber immer noch meilenweit entfernt. Man muss keine Statistik bemühen: Frauen verdienen für gleiche Arbeit deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, die Frauenquote in den Vorständen liegt trotz Selbstverpflichtung der Firmen gar im einstelligen Prozentbereich.

Noch schlechter sieht es bei den Migrantinnen aus. Ihre Quote an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen ist extrem gering, sie finden sich stets in den untersten Lohngruppen wieder, Aufstiegschancen gleich Null. Ihre im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen werden in Deutschland gar nicht oder nur zum geringen Teil anerkannt. Entsprechend hoch sind die Hürden beim Zugang zum Arbeitsmarkt.

Wer die Erwerbsbeteiligungsquote von Migrantinnen steigern will – und dies ist das erklärte Ziel aller politischen Parteien – muss sich für weit mehr Maßnahmen zur Weiterbildung und Qualifizierung einsetzen, Maßnahmen, die dann aber bitte auch den Bedürfnissen dieser Frauen Rechnung tragen!

Dass man dafür auch Geld in die Hand nehmen muss, ist uns bewusst. Aber für die Umsetzung haben wir Euch, liebe Politiker/innen, schließlich gewählt.

Nebahat Güçlü
(Vorsitzende)

Download: pm_2013-03-05_weltfrauentag.pdf

Schluss mit Gewalt gegen Frauen 11.02.2013

 

Hamburg 11.02.2013

 AUFRUF:

Schluss mit Gewalt gegen Frauen –
»ONE BILLION RISING • STRIKE • DANCE • RISE!«

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist noch immer ein grundsätzliches gesellschaftliches Problem. In Deutschland nicht anders als in allen anderen Ländern. Nach wie vor wird dieses Problem häufig nicht ernst genommen und als Kavaliersdelikt abgetan. Gewalt gegen Frauen hat verschiedene Formen – physische, sexuelle, psychologische und emotionale. Sie sind miteinander vernetzt und betreffen Frauen aller Altersklassen

Es ist traurige Realität: Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde  geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird- ein unfassbares Gräuel. Jüngstes Beispiel: die bestialische Vergewaltigung einer 23-jährigen in Indien, die an ihren Verletzungen starb. Gewalt gegen Frauen kennt weder Farbe noch Nation. Deshalb erheben sich am 14. Februar 2013 Frauen und Männer in aller Welt, auf jedem Kontinent, in über 200 Ländern – und in Deutschland inzwischen in über 150 Städten, - um ein neues Bewusstsein und das Ende dieser Gewalt zu fordern.

„ONE BILLION RISING • STRIKE • DANCE • RISE!“ heißt das Motto.

Im Rahmen dieser internationalen Aktivitäten rufen verschiedene Migrantenorganisationen zu einer Aktion um 16 Uhr am Altonaer Bahnhof/ vor Mercado auf. Die Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung unterstützt diese Aktion und ruft seine Mitgliedsorganisationen auf, an den vielfältigen Aktivitäten und Kundgebungen teilzunehmen

Nebahat Güçlü
(Vorsitzende)

Download: pm_2013-02-12_schluss-mit-gewalt-gegen-frauen.pdf

Deutsche Staatsbürgerschaft nur auf Zeit? Das Optionsmodell gehört endlich abgeschafft!

Hamburg 24.1.2013

Pressemitteilung

Die Vorsitzende

Deutsche Staatsbürgerschaft nur auf Zeit?

Das Optionsmodell gehört endlich abgeschafft!

Kinder ausländischer Eltern aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten, die durch ihre Geburt in Deutschland die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten, zusätzlich aber auch die ihrer Eltern innehaben, haben die Qual der Wahl. Im Gegensatz zu vielen anderen EU Staaten, die längst mehrere Staatsangehörigkeiten akzeptieren, müssen sich Jugendliche bei uns zwischen ihrem 18. und 23. Lebensjahr für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Davon sind insbesondere viele junge Menschen türkischer Herkunft betroffen, wie der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) feststellt.

Spätestens an ihrem 23. Geburtstag müssen sie eine Entscheidung getroffen haben und den Nachweis darüber erbringen, dass sie die ursprüngliche Staatsangehörigkeit abgegeben haben, sonst droht ihnen der Verlust der deutschen. Nach Angaben des Innenministeriums sind allein dieses Jahr bundesweit ca. 3.300 Jugendliche betroffen. Diese Regelung ist seit ihrer Verabschiedung 1999 politisch umstritten. Bisher sind aber alle Gesetzesinitiativen zur Abschaffung der Optionspflicht gescheitert.

In Verfahren zur Optionspflicht zu Jahresbeginn zeige sich nun erstmals, dass dadurch integrationspolitisch unerwünschte Härten für die Betroffenen entstehen. Ein Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft gegen den Willen der Betroffenen sei ein integrationspolitisch verheerendes Signal, warnen Integrationsexperten zu Recht.

Dazu Nebahat Güclü, Vorsitzende der Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung: Die Optionspflicht gehört endlich abgeschafft. Alle Evaluierungen haben herausgearbeitet, dass diese Regelung die bikulturelle Lebensrealität junger Menschen mit Migrationshintergrund ausblendet und diesem nicht gerecht wird. Denn sie sind nicht »Entweder- oder- «, sondern »Sowohl- als-auch-Identitäten«. In vielen modernen Staaten sind sogenannte »Bindestrichidentitäten« wie afro-amerikanisch, türkisch-deutsch, russisch-deutsch. etc. durchaus Normalfall. Warum tut sich Deutschland als Einwanderungsland damit so schwer?

Was Deutschland braucht, ist ein modernes Staatsangehörigkeitsgesetz, das der Lebensrealität der Menschen gerecht wird, das also doppelte- und Mehrfachstaatsangehörigkeit ermöglicht. Und dies nicht nur für Profifußballer und Prominente, sondern für alle Menschen, die sich sowohl ihren Herkunftsländern aber auch Deutschland zugehörig und verbunden fühlen.“

Am 6. Februar 2013 informieren wir unsere Mitglieder und alle Interessenten über das Optionsmodell und die Folgen für die Betroffenen.

Ort:      TGH Altona, Hospitalstr. 111

Zeit:    19 Uhr

Referenten: Karen Jäger, Referentin der Innenbehörde, Grundsatzangelegenheiten des Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts
Ünal Zeran, Fachanwalt für Aufenthalts- und Zuwanderungsrecht

Download: pm_2013-01-24_optionspflicht.pdf

Ramazan Avcis Name wird weiterleben

Hamburg 13.12.2012

Pressemitteilung

Ramazan Avcıs Name wird weiterleben

Die Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) begrüßt die Umbenennung des Landwehrplatzes in »Ramazan-Avcı-Platz«

Anlass für die Gründung der TGH vor nunmehr 27 Jahren, seinerzeit als »Bündnis Türkischer Einwanderer«, war die Ermordung des jungen Türken Ramazan Avcı durch Neonazis. Damals war eine unserer ersten Forderungen die, dass der Tatort den Namen des Opfers tragen sollte. Umso mehr freut es uns, dass diese Forderung endlich mit Zustimmung aller Parteien in die Tat umgesetzt wurde.

Wie aktuell der Widerstand gegen rassistisch motivierte Verbrechen auch heute noch ist und wie wichtig, diesen Widerstand auch immer wieder öffentlich zu dokumentieren, hat uns die Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« erneut drastisch vor Augen geführt.

Wenn der »Ramazan-Avcı-Platz« künftig zum Ausgangspunkt für bürgerliches Engagemant gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, wenn diese Namensgebung zum Vorbild für weitere Straßen und Plätze wird, die die Namen von Opfern tragen, dann hat sich unser Einsatz gelohnt. Wir wünschen uns die neue Namensgebung gleichzeitig als Botschaft aller politisch Verantwortlichen, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.

Die Umbenennung des Landwehrplatzes in »Ramazan-Avcı-Platz« wird am 19. Dezember 2012 um 11:00 Uhr feierlich begangen. Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen.

Die Zeremonie wird in einer nahe gelegenen Schule (Adresse wird vor Ort bekannt gegeben) ab 11:30 Uhr bei Speisen und Getränken fortgeführt, wo auch die Möglichkeit für Gespräche mit der Presse besteht.

In diesen kritischen Zeiten haben derartige Aktivitäten für die in Deutschland lebenden türkeistämmigen Menschen und Angehörige anderer Communities größte Bedeutung. In diesem Zusammenhang laden wir alle Mitbürger ein, dieser Zeremonie beizuwohnen.

Nebahat Güçlü
(Vorsitzende)

Download: pm_12-12-13_ramazan-avci-platz.pdf

1. Preis für das Projekt "Fit mit Plan für die Zukunft"

Das Projekt „Fit mit Plan für die Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) und des Plan Stiftungszentrums wurde am 22.11.12 mit dem Hidden Movers Award 2012 ausgezeichnet. Als Projekt einer gemeinnützigen Organisation erhielt „Fit mit Plan“ den 1. Preis für die Arbeit und Bemühungen, Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Das Besondere an diesem Projekt ist die direkte und sensible Ansprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, ein klarer Weg zur gleichberechtigten Teilhabe und Chancengleichheit.

Wir freuen uns über den Preis und die Anerkennung!

Das TGH-Team!

 

Hidden Movers Award 2012

Bildungsprojekt „Fit mit Plan für die Zukunft“ von Deloitte-Stiftung prämiert

Hamburg, 23. November 2012 – Gestern Abend wurde das Projekt „Fit mit Plan für die Zukunft“, eine gemeinsame Idee des Plan Stiftungszentrums und der Türkischen Gemeinde Hamburg, mit dem Hidden Movers Award ausgezeichnet. Die Deloitte-Stiftung prämierte in der Bayerischen Staatsbibliothek München die Gewinner des bundesweiten Bildungswettbewerbs. Bereits im dritten Jahr würdigte die Stiftung, unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, Projekte gemeinnütziger Organisationen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. In diesem Jahr sind 152 Bewerbungen eingegangen – das Projekt „Fit mit Plan für die Zukunft“ wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

„Wir sind wirklich stolz, den Preis entgegenzunehmen. Besonders für die Jugendlichen und die Projektmitarbeiter ist das ein Erfolg. Es zeigt, dass ihre Arbeit und ihre Bemühungen anerkannt werden und die teilnehmenden Mädchen und Jungen nicht allein mit ihren Zukunftssorgen dastehen. Wir hoffen, dass die Idee von „Fit mit Plan“ von anderen Organisationen aufgegriffen wird und somit mehr Jugendliche Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf erhalten“, betont Kathrin Hartkopf, Leiterin des Plan Stiftungszentrums / Stiftung Hilfe mit Plan.

Hidden Movers Award, Platz 1: „Fit mit Plan für die Zukunft“, Stiftung Hilfe mit Plan  

Das Projekt „Fit mit Plan für die Zukunft“ hat zum Ziel, Jugendliche der 9. und 10. Klasse, denen es an Unterstützung durch Schule und Familie mangelt, mit Workshops zur Berufsorientierung und betrieblichen Praktika auf den Berufseinstieg vorzubereiten oder sie dabei zu unterstützen, eine weiterführende Schule zu besuchen. Das Projekt bindet auch die Eltern mit ein: In Gesprächsrunden lernen sie die Prozesse kennen, die ihre Kinder beim Berufsstart durchlaufen werden, und erfahren, wie sie sie dabei unterstützen können. Das Projekt wurde mit 25.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

„Hidden Movers“ – Die Macher im Hindergrund

Der Hidden Movers Award ist ein Projekt der Deloitte-Stiftung und Teil der Deloitte-Initiative „Perspektiven für Morgen“ zur Förderung der Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Mit dem Wettbewerb verfolgt die Deloitte-Stiftung das Ziel, Bildungsinitiativen in Deutschland zu entdecken und zu fördern, die heute schon im Kleinen erfolgreich gelebt werden. Die Siegerprojekte zeigen beispielhaft, was Einrichtungen in der Jugend- und Bildungsarbeit bereits heute bewegen, um junge Menschen beim Berufseinstieg zu unterstützen. „Mit dem Wettbewerb Hidden Movers stellen wir Projekte ins Rampenlicht, die im Verborgenen Großartiges leisten – häufig im Netzwerk mit starken regionalen Partnern. Für uns ist wichtig, dass die Konzepte unserer Gewinnerprojekte übertragbar sind und so in Zukunft noch mehr junge Menschen davon profitieren können“, betont Prof. Dr. Wolfgang Grewe, Vorsitzender der Deloitte-Stiftung.

Weitere ausgezeichnete Projektideen

Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Projekt „Freiwilliges Soziales Schuljahr – Neustädter Modell“, das sich für mehr soziales Engagement von Jugendlichen einsetzt, sowie die Initiative „Personalagentur“, die gemeinsam mit Jugendlichen den Bewerbungsprozess simuliert. Der Sonderpreis „Sprachförderung“ der Kutscheit Stiftung wurde ebenfalls an zwei Organisationen verliehen. Der TV-Moderator Cherno Jobatey moderierte die Preisverleihung. Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, Ansgar Beermann, Projektleiter des Caritas-Sozialwerks in Vechta und Vorjahresgewinner, Prof. Dr. Martin Plendl, CEO von Deloitte sowie Dr. Christian Lüders, Abteilungsleiter Jugend und Jugendhilfe des Deutschen Jugendinstituts diskutierten zum Thema erfolgreicher Berufsstart.

Kontakt für weitere Informationen:

Vanessa Lerch, Kommunikation Plan Stiftungszentrum, Tel. (040) 611 40 261, vanessa.lerch@plan-stiftungszentrum.de.

 

 

Download: pressemitteilung_erster-platz-fuer-fit-mit-plan.pdf

UmFAIRteilen

Der PARITÄTISCHE Hamburg
Newsletter, 04.10.12

Rund 7.000 Hamburger/innen bei Aktionstag „Umfairteilen“
Mehrere Tausend Hamburger haben vergangenen Samstag trotz Regen unter dem Motto „Umfairteilen“ für mehr Steuergerechtigkeit demonstriert. Das breite Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und vielen weiteren Einrichtungen und Organisationen hatte zur Menschenkette und anschließenden Kundgebung in der Hamburger Innenstadt aufgerufen. Symbolisch wurden über 2.000 Geldsäcke in der Menschenkette von Banken und Versicherungen bis zum Rathaus hindurchgereicht. Das Bündnis, dem u.a. der PARITÄTISCHE angehört, fordert v.a. eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Einführung einer Transaktionssteuer und höhere Steuern auf Unternehmensgewinne und Kapitalerträge. Bundesweit haben sich mehr als 40.000 Menschen an Aktionen in über 40 Städten beteiligt. Vielen Dank an diejenigen, die uns am Neuen Wall tatkräftig unterstützt haben! → Fotos zum Aktionstag finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Das Hamburg-Journal hat über den Aktionstag berichtet und u.a. Joachim Speicher, den Geschäftsführer des PARITÄTTISCHEN Hamburg, interviewt.

Bundesinnenminister schießt über Ziel hinaus

Berlin, 27.08.2012

Zu der Plakataktion

Der Bundesinnenminister schießt über das Ziel hinaus

„Die Art und Weise dieser Kampagne werde nur Vorurteile gegen die muslimische Bevölkerung schüren“, erklärte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat in einer ersten Stellungnahme.

Die Kritik an der Kampagne könne auch dieses Mal nicht darauf reduziert werden, dass die muslimische Bevölkerung in Deutschland unter einen Generalverdacht des Radikalismus gestellt werde.

Kenan Kolat: „Dies ist ohne Wenn und Aber eine Stigmatisierungs­kampagne gegen alle Menschen muslimischer Herkunft. Denn ohne jede Differenzierung stigmatisiert sie nicht nur die religiösen Muslime, sondern alle Menschen muslimischer Herkunft, als ob diese Bevölkerungsgruppe grundsätzlich gegen Radikalismus geschützt werden muss.“ Familienmitglieder sollen sich vorauseilend als Inspektoren gegen Radikalismus in den ehrenamtlichen Sicherheitsdienst einstellen.

Diese Kampagne solle von den eigentlichen Problemen in Deutschland ablenken. Der Rassismus in der Gesellschaft sei das Hauptproblem. Es stelle sich die Frage, ob der Bundesinnenminister mit seiner Strategie die Integrationspolitik als Sicherheitsfrage zu vermarkten und eine Stigmatisierungkampagne gegen Muslime in Deutschland zu führen, die politische Tagesordnung verschieben und von den eigentlichen Problemen ablenken wolle, so die Türkische Gemeinde in Deutschland.

Die an der Sicherheitspartnerschaft beteiligten islamischen Verbände seien über diese Kampagne auch im Vorfeld nicht informiert worden.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland setze sich entschieden für Prävention gegen religiösen Radikalismus ein, fordere entschieden die Bekämpfung des Rassismus in Deutschland und werde eine unverhältnismäßige Verzerrung der politischen Tagesordnung nicht zulassen.

Download: pm_27_08_12-tgd-plakatinitiative---bundesinnenministerium.pdf

TGH begrüßt Verträge der FHH mit den muslimischen Verbänden und der alevitischen Gemeinde

Pressemitteilung _ 14.08.2012

Verträge der Freien und Hansestadt Hamburg mit den muslimischen Verbänden und der Alevitischen Gemeinde

Die Türkische Gemeinde Hamburg (TGH) begrüßt es, dass in weiten Teilen die Verhandlungen gelungene Vereinbarungen zwischen den islamischen Religionsgemeinschaften, VIKZ, DITIP, der Schura, der Alevitischen Gemeinde und der Hansestadt ergeben konnte.  Dieser Vertrag dient der Gleichberechtigung und der Antidiskriminierung, um den Islam als einen Bestandteil dieser Gesellschaft zu akzeptieren.

Die TGH hat die Entwicklung von Anfang an begleitet und auch wenn sie keine Religionsgemeinschaft ist, so hat sie durch Impulse und Meinungsbekundung zu bestimmten Diskussionsfeldern ihren Beitrag zum Gelingen der Verhandlungen geleistet.

Religion ist ein integrationspolitisches Thema. Nach diesem Vertrag werden die o.g. Vertragspartner erstmals an der inhaltlichen Ausweitung des Religionsunterrichts, der bislang ausschließlich bekenntnisgebunden das evangelische Christentum beinhaltete, aktiv partizipieren. Ziel ist es, in den Familien und in der Gesellschaft durch Bildung und Lehre für mehr Akzeptanz des Islam zu werben.

Hamburg setzt mit diesem Vertrag ein Zeichen für mehr Anerkennung gelebter religiöser und kultureller Vielfalt. Dies kann von den anderen Bundesländern als ein positiver Schritt in der Migrationspolitik wahrgenommen werden, den sie übernehmen und umsetzen können.

Die TGH unterstützt den Grundgedanken des Vertrags und sieht mit Interesse der Entwicklung der Vertragsumsetzung entgegen.

Hüseyin Yilmaz

Vorsitzender

Download: pm-vertraege-fhh-u.-muslim.-verbaenden-14-08-12.pdf

14.8.12 Infoveranstaltung Mentoren-Programm

Pressemitteilung

Hamburg, 1. August 2012

„An welchen Bäumen wachsen eigentlich Erdbeeren?“

Big Brothers Big Sisters vermittelt ehrenamtliche Mentoren für Hamburger Kinder

Die Idee ist so naheliegend wie wirkungsvoll: Ehrenamtlich engagierte Mentoren übernehmen eine Art Bildungspatenschaft auf Zeit. Sie stärken Kinder, indem sie ihnen Zeit schenken – und viele Fragen wie die nach Erdbeerbäumen beantworten. Mädchen bekommen eine ‚große Schwester', Jungen einen ‚großen Bruder'. Viele der Kinder, die an unserem Mentoring-Programm teilnehmen, haben einen Migrationshintergrund. Andere wachsen bei einem allein erziehenden Elternteil auf, einige befinden sich gerade in einer schwierigen Lebenssituation. Allen gemeinsam ist, dass sie in besonderem Maße von dieser individuellen Form der Unterstützung profitieren. Erwachsene geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Jüngere weiter. So fördert das Mentoring-Programm zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg.

Wer sich als Mentorin oder Mentor engagieren und mehr über das Mentoring-Programm erfahren möchte, ist eingeladen zur

Informationsveranstaltung für alle Interessenten

Dienstag, den 14. August, 18.00 bis 19.00 Uhr.
Wir sind zu Gast bei Gebr. Heinemann
Koreastraße 3 in der HafenCity
Anmeldung unter
info.hamburg@bbbsd.org oder 040/2390 9370

Die bei Big Brothers Big Sisters ehrenamtlich Engagierten durchlaufen ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren und werden in einem Einführungsworkshop auf ihre Rolle vorbereitet. Wichtige Voraussetzungen sind Offenheit und die Bereitschaft, einem Kind als großer Freund für mindestens ein Jahr verlässlich zur Seite zu stehen. Das „Tandem“ aus Erwachsenem und Kind trifft sich zwei bis vier Mal im Monat zu gemeinsamen Aktivitäten. Seit dem Start Mitte 2009 in Hamburg konnten mehr als 200 Kinder mit Mentoring gefördert werden.

Big Brothers Big Sisters Deutschland ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation mit bundesweit sechs Standorten und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Das Mentoring-Programm wird von Stiftungen und Hamburger Unternehmen wie Gebr. Heinemann unterstützt. www.bbbsd.org

Download: infoabend-14-8-2012_big-brothersbig-sisters-hamburg_gebr-heinemann.pdf

TGH in Billstedt

Türkisches Zentrum kommt

Hüseyn Yilmaz, Vorsitzender des TGH, vor dem Eingang des neugeschaffenen Gemeinde-zentrums in Billstedt. Foto: Neschki
Hüseyn Yilmaz, Vorsitzender des TGH, vor dem Eingang des neugeschaffenen Gemeinde-zentrums in Billstedt. Foto: Neschki

Erstes Gemeindezentrum in Mitte eröffnet im September

Billstedt. Im Bezirk Mitte kann man den Eindruck gewinnen, es gäbe recht viele türkische Gemeindezentren. Die vielen Menschen mit Migrationshintergrund suggerieren es. Dabei scheit es für viele Bürger ohne M-Hintergrund unwichtig, aus welchen südlichen Gefilden diese Menschen kommen: nicht deutsch, also türkisch.
Tatsache ist: In Billstedt gibt es bis heute offiziell kein türkisches Gemeindzentrum. Das aber wird sich zukünftig ändern. im September nach Ramadan wird die erste türkische Gemeinde in Billstedt eingeweiht, die zweite nach Altona. Sie nennt sich Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung, kurz TGH.
Die vom Hamburger Senat unterstützte Einrichtung soll Anlaufstelle für alle Bürger sein. Egal ob diese vom schwarzen Kontinent, aus der Türkei, Afghanistan, dem Iran oder ausDeutschland kommen. Es geht um Bündelung von vorhandenen Kräften und Strukturen, um Interkultur, Integration, Bildung und Problemlösung in jeder Hinsicht. Aber auch um den zwischenmenschlichen Dialog – um das „Wir-Gefühl“.
„Daran müssen wir arbeiten und an einer besseren Bildung für unsere Kinder. Wir brauchen mehr Abiturienten,“ so Hüseyn Yilmaz, Vorsitzender des Vereins und Mit-glied des Integrationsbeirats. Des-halb wurde auch schon eine Ko-operation mit der Stadtteilschule Öjendorf geschlossen.
„Bildung ist das Eine,“ so der Vor-sitzende weiter, „zusätzlich werden aber auch Integrationskurse für Frauen angeboten, an denen heute schon über 500 in ganz Hamburg teilnehmen. Frauen bestehen nämlich aufgrund der Tatsache, dass sie hauptsächlich für die Versorgung und Erziehung ihrer Kinder zuständig sind oft die Prüfung für ihre Einbürgerung nicht.“ Zukünftig sollen diese auch in der TGH abgelegt werden können.
Die Angebotsliste der TGH ist höchst umfassend. Erwähnenswert aber ist, dass es auch eine Suchtberatung geben wird. Vor allem für Spielsüchtige, deren Krankheit von der Bevölkerung bis heute nicht wirklich akzeptiert wird. Geschätzte 80 bis 90 Prozent der Spielsüchtigen in Billstedt, haben einen Migrationshintergrund.
„Das kann so nicht bleiben,“ er-zählte uns der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GAL, die sich insgesamt für dieses Projekt zusammen mit der Billstedter SPD eingesetzt hat. (mn)

 

http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/tuerkisches-zentrum-kommt-d1878.html

Hamburg hat türkischstämmige Fahrradbotschafter/Innen!

Mitteilung der TGD - Türkische Gemeinde in Deutschland

Hamburg hat türkischstämmige Fahrradbotschafter/Innen!

Am 14.Juni 2012 gibt es in der TGH Hospitalstr. 111 (Haus 7) in 22765 HH-Altona von 17.00 bis 20.30 Uhr eine Fahr-Rad! Schulung. Muskelkraftbetriebe Vielfalt wird praktisch und theoretisch geboten. Ein buntes Rahmenprogramm mit 10 verschiedenen Testfahrrädern stehen bereit.

Die TGD (Türkische Gemeinde in Deutschland) mit Sitz in Berlin entsendet in diesem Jahr mehr als zehn Fahrradbotschafter/Innen, die das Thema ‚Radfahren‘ innerhalb der türkischen Community voranbringen. Sie werden in den Städten Hamburg, Berlin und Stuttgart unterwegs sein und auf Infoveranstaltungen, Stadtfesten und Treffs zum Thema sprechen. Sie sind mit Informationen rund um das Thema in türkischer und deutscher Sprache versorgt. Egal, ob es um das Thema Radfahren mit Kindern, Radfahrkurse für Frauen verschiedenster Kulturen oder Tipps und Tricks für die Fahrradreparatur oder StVO (Straßenverkehrsordnung) geht: Die Botschafter/Innen sind kompetent zum Spektrum ‚Fahrrad‘ geschult und werden somit die Fahr-Rad! Kampagne innerhalb der türkischen Community etablieren. In Kooperation mit dem BUND ist das gefördert Projekt vom BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung) ein erfolgversprechender Ansatz. Neben Flyern wird es einen TV-Film und kurze ‚Fahrrad-Porträts‘ für das Radio geben. In Hamburg kooperiert die TGD mit der TGH (Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung) e.V. und entsendet die Botschafter/Innen in zahlreiche Stadtteile.

Ansprechpartner für das Projekt bei der TGD in Berlin: Herr Fuat Sengül fuat.senguel@tgd.de und Frau Yeliz Ercakmak-Haciimamoglu yeliz.ercakmak@tgd.de / 030- 210 14 551 Türkische Gemeinde in Deutschland; Obentrautstr. 72 in 10963 Berlin

In Kooperation mit:

Download: pressemitteilung-multiplikatorenschulung_hb.pdf

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung

Schenefelds Bürgermeisterin übergibt Zertifikate an Teilnehmerinnen des Integrationskurses

Schenefeld. Strahlend nahm Nebat Kaya den Umschlag mit dem Zertifikat entgegen. Als Beste von elf Absolventinnen hat sie den Integrationskurs der Türkischen Gemeinde Hamburg für Frauen abgeschlossen. "Ich habe an dem Integrationskurs teilgenommen, weil ich in Deutschland lebe", sagt die 35-Jährige. "Ich möchte weiter lernen und eine Ausbildung machen. Am liebsten zur Erzieherin oder Pädagogin."

Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof zeigte sich begeistert über das Durchhaltevermögen der Teilnehmerin. "Die Sprache ist der Schlüssel zur Bildung und zur Teilhabe an der Gesellschaft", sagte sie in ihrer Rede. "Die Stadt Schenefeld unterstützt die Frauen bei den Deutschkursen sehr gerne und ich hoffe, dass sie mit diesem Abschluss zum Vorbild für andere Frauen werden können."

Ayse Aykus-Gürsoy, Leiterin des Projektes Regenbogen, ist stolz auf die Absolventinnen. Nach dem Abschluss dieses B 1-Kurses haben sie die Möglichkeit, deutsche Staatsbürger zu werden und am weiterführenden B 2-Kurs teilzunehmen. Dieser ermöglicht ihnen eine Ausbildung zu machen und Arbeit zu finden. Der Kursus beginnt am 6. August, es gebe noch einige freie Plätze, sagt Ayse Aykus-Gürsoy.

Von den 20 Teilnehmerinnen haben 16 an der Prüfung teilgenommen, elf von ihnen haben diese bestanden, die anderen haben die Möglichkeit weitere 300 Stunden zu absolvieren. Montags bis freitags haben die Frauen jeden Tag vier Stunden gelernt, 945 Stunden seit Januar des vergangenen Jahres. Im April 2012 waren sie dann endlich fertig. Die Projektleiterin bedankte sich besonders bei den Lehrerinnen Jutta Jiran und Anne-Kristin Müller sowie bei Ute Stöwing von der Stadt Schenefeld, die das Projekt dort initiiert hatte.

Die Anmeldung zu einem Kursus kann in der Zentrale der Türkischen Gemeinde Hamburg unter 040/41 36 60 90 erfolgen. (mm)

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung

Vorplatz am Bhf. Landwehr heißt nach Ramazan Avci

Der Hamburger Senat will den Vorplatz am S-Bahnhof Landwehr nach Ramazan Avci, der 1985 von Skinheads getötet worden war, benennen.

Die Hamburger Bürgerschaft
Foto: dpa/

Hamburg. Um die Umbenennung von Plätzen nach Opfern rassistisch motivierter Gewalttaten ist ein Streit entbrannt. Der Senat will zwar den Vorplatz am S-Bahnhof Landwehr nach Ramazan Avci, der 1985 von Skinheads getötet worden war, benennen, dagegen soll der Kemal-Altun-Platz in Ottensen - der bisher nur inoffiziell so heißt - nach dem Willen des Senats nicht förmlich diesen Namen tragen.

Der türkische Asylbewerber Altun hatte sich 1983 aus Angst vor der Abschiebung an die damals in der Türkei herrschende Militärjunta mit einem Sprung aus dem Berliner Verwaltungsgericht das Leben genommen. Die Hamburger Initiative zum Gedenken an Ramazan Avci - sie wurde 2010 anlässlich des 25. Todestages von Ramazan Avci gegründet - kritisiert die Ablehnung in einem offenen Brief an Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Die Kulturbehörde bestätigte, bei Altun werde "kein Bezug zu Hamburg" gesehen. Die Linke will die Umbenennung in die Bürgerschaft einbringen. "Die Umbenennung wäre gerade angesichts der Morde der Zwickauer Terrorzelle ein Zeichen gegen Rassismus", so Norbert Hackbusch.(hpst/dpa)

Download: buergerschaft_ha.jpg.jpg

TGH Jugend hat neuen Vorstand gewählt

Hamburg, 04.03.2012

Pressemitteilung

Am 3. März 2012 hat die Jugendorganisation der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. im Rahmen der 7. ordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:


Vorstandsvorsitzende: Gizem Oktay
Stellv. Vorstandsvorsitzender: Selçuk Demirtaş
Öffentlichkeitsarbeit: Aynur Er
Finanzen: Derya Tüncel
Projekte: Ekrem Erden
Veranstaltungen: Suzan Bilen
Datenverwaltung: Ezgi Tarayıcı
Ersatzmitglieder: Seçil Çetiner
Gülşah Gülmez
Dr. Hakan Fidan
Ibrahim Taştekin
Atilla Kurtuldu
Kontrollrat: Bilinç Ercan
Yunus Emre Vardar

Im Vorstand der Jugendorganisation befinden sich in Deutschland geborene bzw. aufgewachsene Türkischstämmige sowie aus der Türkei zum Studieren und Arbeiten nach Deutschland gekommene junge Menschen. Die Ziele der Jugendorganisation werden im Folgenden kurz dargestellt:
Jugendorganisation der Türkischen Gemeinde
in Hamburg und Umgebung e.V.
Hamburg ve Çevresi Türk Toplumu Gençlik Kolu

Mitglied in der Türkischen Gemeinde in Deutschland und im Paritätischen Wohlfahrtsverband
TGH Jugendorganisation ● Hospitalstr. 111 ● 22767 Hamburg ● 040/380 9171
040/380 5831, Fax: 040/380 5728, E-mail: info@tgh-jugend.de

1. Eine Plattform für junge Menschen, insbesondere für die Türkischstämmigen, zu bieten, um
a. die Kommunikation und Diskussion über aktuelle Themen zwischen den Jugendlichen anzuregen sowie die Allgemeinbildung zu stärken;
b. neuen Freundschaften eine Basis zu ermöglichen;
c. uns eine Stimme in der Öffentlichkeit zu verschaffen und damit die Partizipation in der Gesellschaft zu fördern;
d. integrationsspezifische Projekte und Veranstaltungen für junge Menschen mit Migrationshintergrund anzubieten;
e. unser von Atatürk geformtes Kulturverständnis und die Muttersprache zu bewahren und sie nach außen zu repräsentieren.
2. Den aus der Türkei nach Deutschland gekommenen StudentInnen und Erwerbstätigen bei der Integration behilflich zu sein.
3. Den Schüler- und Studentenaustausch zwischen Deutschland und der Türkei anzuregen und hier Hilfestellungen zu bieten.
4. Einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-türkischen Beziehungen zu leisten.
5. Die Öffentlichkeit über integrationsspezifische sowie türkeispezifische Themen in Kenntnis zu setzen.
Mehr über unsere Jugendorganisation erfahren Sie auf unserer Webseite:
www.tgh-jugend.de. Um uns zu erreichen, können Sie sich an die folgende e-Mailadresse wenden: info@tgh-jugend.de. Sofern Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen informiert werden möchten, schicken Sie uns eine formlose e-Mail an: haydigencler-subscribe@yahoogroups.com.
Der Vorstand der Jugendorganisation der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.

www.tgh-jugend.de
Facebook: Tghgençlikkolu Tghjugend Hamburg

7. Dönem TGH Gençlik Kolu Yönetim Kurulu ve Denetleme Kurulu.
Der neue Vorstand und Kontrollrat der TGH Jugend.